SARS-Coronavirus (SARS-COVID-2)

                                                

Stand 17. 04 2020

 

Liebe Patientinnen,  liebe Patienten,

 

nachdem wir alle das Osterfest auf sehr ungewöhnliche Weise verbracht haben, wende ich mich mit einer Beschreibung der Lage in Deutschland sowie in unserer Praxis an Sie.

 

Die Entwicklung der Corona-Pandemie kennen Sie aus den Medien. Es scheint, als wären alle bisherigen Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung erfolgreich gewesen. Glücklicherweise verzeichnen wir weniger Tote als in unseren Nachbarländern oder die USA. Derzeit sind die Kapazitäten in unseren Krankenhäusern ausreichend. Nach der anfänglichen Verunsicherung bei dem Thema „Coronavirus“ hat sich der telefonische Andrang auch bei uns gelegt. Insgesamt haben wir seit dem 17. März 30 Patienten zum Testen nach Indersdorf schicken müssen, 2 davon waren positiv.

Den heutigen Meldungen der Dachauer Nachrichten zufolge, gibt es in unserem Landkreis zur Zeit ca. 771 auf Corona-SARS-2 positiv Getestete. Davon sind 496 geheilt, also noch 275 aktiv Erkrankte, 13 davon werden im Krankenhaus intensivmedizinisch behandelt, einige andere werden in Isolation betreut und es sind bedauerlicherweise 19 Menschen an COVID-19 verstorben.

In unseren Praxisräumen ist bislang kein positiver Verdachtsfall aufgetreten.

Aber: „Jüngst warnte daher die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) vor den "Stillen Opfern" durch Sars-CoV-2. "Viele Patienten scheuen sich aus Angst vor einer Infektion mit Covid-19, ärztliche Einrichtungen aufzusuchen", sagte Markus Lerch vom Vorstand der DGIM. Andere wollen den Ärzten nicht zur Last fallen.“ (SZ vom 09.04.2020)

 

Wir machen uns deshalb Sorgen um Sie. Erkrankungen außer “Corona” sind nicht verschwunden. Auch die psychische Belastung ist für manche extrem. Depressionen können sich verschlechtern oder gar neu auftreten. Das Virus bleibt uns sicherlich noch eine ganze Weile erhalten. Es gilt unbedingt zu vermeiden, dass sie wegen einer Verschlechterung ihrer bestehenden Krankheiten ins Krankenhaus müssten.

Deshalb meine eindringliche Bitte an Sie: Kommen Sie zu Ihren gewohnten Kontrollen oder bei akuten Beschwerden in die Praxis. Scheuen Sie sich nicht. Wir arbeiten unter höchsten Hygienestandards um Sie und uns nicht zu gefährden und ein Ansteckungsrisiko zu minimieren.

Vorsorgeuntersuchungen sollen mögliche Krankheiten im Vorfeld erkennen, um sie möglichst rasch behandeln zu können. Schieben Sie Gesundheitsunter-suchungen deshalb bitte nicht zu lange auf.

 

Das Vorgehen in unserer Praxis:

 

 1. Alle Patienten müssen sich vorher telefonisch anmelden.

 2. Alle Patienten bekommen einen festen Termin, auch zur Blutabnahme, damit sich nicht zu viele Personen gleichzeitig in der Praxis

     aufhalten.

 3. Patienten mit Symptomen, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus hindeuten, kommen NICHT in die Praxis. Sie werden telefonisch

     beraten und mit einem speziellen Überweisungsverfahren zum Testplatz nach Indersdorf geschickt.

 4. Es steht ein großes STOP-Schild vor der Tür, es darf immer nur eine Person eintreten, bzw. am Tresen stehen. 

5.  Rezepte und Überweisungen sollten telefonisch oder per Email vor-bestellt werden. Sie könne dann mit der Post geschickt  oder in der

      Apotheke abgegeben werden. 

6.   Wir bieten eine Videosprechstunde an, Termine dafür werden telefonisch vergeben.

7.   Begleitpersonen dürfen nur mitkommen, wenn es sich um Kinder oder hilfsbedürftige Personen handelt. 

8.   Im Wartezimmer stehen nur wenige Stühle in entsprechendem Abstand.

9.   Alle Mitarbeiterinnen tragen einen Nase-Mundschutz.

10. Alle Flächen, Türklinken, Arbeitsflächen werden selbstverständlich  mehrmals täglich desinfiziert.

11. Die Sprechzeiten sind leicht geändert. Dienstags entfällt derzeit die Abendsprechstunde, Mittwochnachmittag ist geschlossen.

       Freitags beginnen wir erst um 8 Uhr. Beachten Sie unsere Webseite.

12.  Wir arbeiten in zwei getrennten Teams, die sich nicht begegnen. Im Fall einer Ansteckung kann das jeweils andere Team den Betrieb

       aufrecht erhalten.

 

Wenn Sie einen - vielleicht selbstgenähten - Mundschutz haben, tragen Sie ihn doch bitte auch bei uns.

 

Hier noch mal die aktuellen Öffnungszeiten  (nur nach telefonischer Vereinbarung): 

    Montag, Dienstag und Donnerstag 8 - 12 Uhr und 15 - 17 Uhr

    Mittwoch und Freitag 8 - 12 Uhr

Haben Sie noch Fragen ?

 

Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns eine Email. 

Sie bekommen im Laufe des Tages einen Rückruf von einer Ärztin.

 

Meine Kolleginnen Frau Dr. Lemberg  und Frau Dr. Peyre, ich, sowie die medizinischen Fachangestellten Frau Ehbauer, Frau Hörmann, Frau Milek und Frau Meißner  - wir alle sind auch in diesen schwierigen Zeiten für Sie da !

 

Herzliche Grüße und bleiben Sie gesund!

 

Ihre Marion Bohlen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
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Patienteninformationen I. Quartal 2020

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

mit großem Schwung gehen wir in das neue Jahrzehnt. Wir freuen uns, Sie hausärztlich begleiten zu dürfen und bedanken uns für Ihr Vertrauen.


Corona- , Influenza und andere Viren
Der neue, aus China stammende Coronavirus erhält am Anfang des Jahres unsere besondere Aufmerksamkeit. Aus heutiger Sicht können wir die Auswirkungen noch nicht abschätzen. Die Neuigkeiten überholen sich täglich, so dass Sie die aktuellen Informationen aus der Tagespresse erhalten. Bedenken Sie jedoch bitte die Verhältnismäßigkeit im Vergleich zur saisonalen Influenza. Bedenken Sie bitte, dass die Wahrscheinlichkeit sich an einem Influenzavirus anzustecken
mehrere tausendmal höher ist als an einem Coronavirus. Jährlich erkranken geschätzt (rki) 200 - 20.000 Menschen in Deutschland an einer Influenza. Mehrere davon sterben an den Komplikationen, wie z.B. an einer Lungenentzündung. Hiervon sind meist chronisch Kranke, immunsupprimierte oder ältere Menschen betroffen. Gegen die Influenza kann man sich im Herbst jeden Jahres impfen lassen. Daneben bleiben eine Vielzahl von harmloseren Viren, die uns viele Infekte der oberen Atemwege bescheren und die mit Ruhe und Hausmitteln gut zu behandeln sind.

Viele von Ihnen fragen sich, was Sie vorbeugend tun können?
Folgende Ratschläge beziehen sich jedoch auf ALLE Viren, auch auf die sehr häufigen Influenza Viren. Die Verhaltensmaßnahmen sollten in jedem Winter, in jeder Grippesaison beachtet werden.


Grundsätzlich gelten die allgemeinen Regeln der sogenannten „Husten Etiquette“:
- häufiges und gründliches Händewaschen
- das Händeschütteln und das bayerische „Busseln“ zur Begrüßung lieber sein lassen, ein freundliches Lächeln ist in diesen Zeiten gesünder
- NICHT in die Hände schnäuzen oder husten , sondern in den Ärmel des Pullovers/Mantels
- Wohnungen und Büros mehrmals täglich für einige Minuten gut durchlüften
- die Räume sollten nicht zu warm und die Luft nicht zu trocken sein
- gehen Sie regelmäßig an der frischen Luft spazieren


Sollte bei Ihnen ein begründeter Verdacht auf eine Infektion mit dem Coronarvirus bestehen, rufen Sie bitte vorher in der Praxis an. Wir verständigen dann das zuständige Gesundheitsamt.


Impfpflicht gegen Masern
Ab 1. März 2020 gilt die Impfpflicht gegen Masern in Deutschland. „Das Gesetz sieht vor, dass alle Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr beim Eintritt in die Schule oder den Kindergarten die von der Ständigen Impfkommission empfohlenen Masern-Impfungen vorweisen müssen. Auch bei der Betreuung durch eine Kindertagespflegeperson muss in der Regel ein Nachweis über die Masernimpfung erfolgen. Gleiches gilt für Personen, die in Gemeinschaftseinrichtungen oder medizinischen Einrichtungen tätig sind wie Erzieher, Lehrer, Tagespflegepersonen und medizinisches Personal (soweit diese Personen nach 1970 geboren sind). Auch Asylbewerber und Flüchtlinge müssen den Impfschutz vier Wochen nach Aufnahme in eine Gemeinschaftsunterkunft aufweisen.


Hintergrund für das Gesetz ist ein weltweiter Anstieg der Masernerkrankungen. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr über 544 Fälle gemeldet. In den ersten Monaten dieses Jahres waren es schon mehr als 400 Fälle. Mit dem verpflichtenden Impfschutz will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn die Bürger vor einer Ansteckung mit dem Virus schützen. (Quelle: Kassenärztliche Bundesvereinigung)


Sie können jederzeit, ohne Termin mit Ihrem Impfausweis vorbeikommen, wir prüfen Ihren Impfschutz und sagen Ihnen, was zu tun ist. Alle gängigen Impfstoffe haben wir immer vorrätig, sie werden von den Krankenkassen übernommen.

Die Hausärztin als Lotse
In meinem Team sehen sich alle Mitarbeiterinnen als Ihre persönliche gesundheitliche Begleitung. Wir wünschen uns, dass Sie mit Ihren Symptomen oder Problemen zunächst in unsere Praxis kommen, bevor Sie fachspezifische KollegInnen oder Krankenhausambulanzen aufsuchen. Erwiesenermaßen können nahezu alle „Beratungsanlässe“ vom Hausarzt gelöst werden, bzw. durch entsprechende Kooperation mit anderen fachärztlichen KollegInnen aus unserem guten Netzwerk eine Lösung herbeigeführt werden. Im günstigsten Fall laufen alle Fremdbefunde bei uns zusammen, so dass wir Sie umfassend beraten und im aufklärenden Gespräch eine partnerschaftliche Entscheidung erarbeiten können. Bedenken Sie, dass Ihre Hausärztin sie am besten kennt mit allen beruflichen, familiären und medizinischen Hintergründen. Das bedeutet für Sie eine zusätzliche Sicherheit, weniger Doppeluntersuchungen und eine individuelle ganzheitliche
Beratung, wenn es etwas zu entscheiden gibt. So „lotsen“ wir Sie durch das Gesundheitssystem.


Gesunde Seele, gesunder Körper?
Natürlich wünschen sich alle, gesund durch’s Leben zu gehen. Leider ist das nicht jedem gegeben und einige von Ihnen erleiden langwierige Krankheiten oder persönliche Schicksalsschläge, mit denen es fertig zu werden gilt. Was bedeutet Krankheit und Gesundheit eigentlich?
Nach der WHO Definition: „Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und nicht allein das Fehlen von Krankheit und Gebrechen.“ Meines Erachtens ist es vor allem die seelische Zufriedenheit, die uns hilft auch mit medizinischen oder anderen schwierigen Situationen im Leben umzugehen.
Seit 2004 gehört zur Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin die Ausbildung zur psychosomatischen (Psyche = die Seele, Soma = der Körper) Grundversorgung. Wir als Hausärztinnen verstehen es als eine von vielen Aufgaben, Ihnen bei chronischen Krankheiten oder in akuten Belastungssituationen, bis hin zur Sterbebegleitung seelisch beizustehen. Manche Patienten sind überrascht, dass sie auch bei psychisch belastenden Situationen bei uns auf offene Ohren stoßen. Scheuen Sie sich nicht, Dinge anzusprechen, die Ihnen z.B. „Magen- oder Kopfschmerzen“ bereiten. Nicht selten sind sie der Grund für darauf folgende körperliche Erkrankungen. Wünschen Sie ein ausführliches Gespräch, geben Sie das bei
der Terminvereinbarung bitte an, damit wir genügend Zeit einplanen können.


Datenschutz in der Praxis
Durch die Medien gehen immer wieder Meldungen, die über eine mangelnde Sicherheit im Gesundheitssystem berichten. An dieser Stelle möchte ich Ihnen versichern, dass in meiner Praxis alle erforderlichen Sicherheitsmaßnahmen, die der Gesetzgeber fordert, umgesetzt wurden.


Öffnungszeiten und Ferienregelung im 1. Quartal 2020
Die Praxis ist - wie immer - während der bayerischen Schulferien geöffnet. Beachten Sie bitte auf unserer Webseite (www.praxis-boehlen.de) eventuelle Änderungen der Sprechzeiten in den Ferien.
Am Faschingsdienstag, den 25. Februar, ist die Praxis nachmittags geschlossen.


Wir wünschen Ihnen einen guten Start ins Neue Jahr!


Herzliche Grüße Ihre Marion Böhlen & das Praxis Team
 

So erreichen Sie uns
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Lagerhausstraße 15a
85238 Petershausen
Tel. 08137 92910
Fax 08137 92912
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Öffnungszeiten während der Corona Krise

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