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Patienteninformationen II. Quartal 2024

Liebe Patientinnen, liebe Patienten,

wie jedes Jahr im April sind wir alle sehr froh und erleichtert, wenn die Erkältungskrankheiten langsam abklingen und wir uns an den ersten Frühlingsboten der Natur erfreuen können.


Alle fit für den Frühling?


Die Gesundheitsuntersuchung „CHECK-UP 35“ kann alle drei Jahre in Anspruch genommen werden. Von meinem MFA-Team wurde ich gebeten, an dieser Stelle nochmal den Inhalt und Ablauf zu erklären, da es hin und wieder zu Unklarheiten kommt. Zwei Termine sind notwendig:


1.) Nüchterne Blutabnahme, ggf. Ultraschall der Bauchorgane, Urinprobe abgeben.


2.) Ausführliche Anamneseerhebung, Prüfung des Impfbuches, Blutdruckmessung, EKG (falls schon länger nicht mehr erfolgt), körperliche Untersuchung, wenn gewünscht auch mit Hautkrebsscreening. Für letzteres müssen Sie bitte unbedingt ungeschminkt und ohne Nagellack erscheinen.  


Diskussionen gibt es auch manchmal wegen der Laborwerte. Von den gesetzlichen Krankenkassen werden NUR Blutzucker, Gesamt-, HDL- und LDL-Cholesterin übernommen. Weitere Werte können nur nach ärztlicher Anordnung (= medizinscher Notwendigkeit) ODER als Selbstzahlerleistung bestimmt werden.


Umfangreichere Check-Ups erstatten nur die privaten Krankenkassen, können aber selbstverständlich auch als Selbstzahlerleistung bei uns erfolgen, wenn dies von Ihnen gewünscht wird. Die Höhe der Kosten erfahren sie von meinem MFA-Team.


Für junge Erwachsene zwischen 18 und 34 Jahren gibt es den sog. „Junior-Check-Up“ mit gleichem Inhalt, jedoch ohne regelhafte Blutuntersuchung.


Jugendliche von 12 bis 14 Jahren können ebenfalls eine Früherkennungsuntersuchung wahrnehmen, was ich für außerordentlich wichtig erachte, um die Lücke zu schließen zwischen den Kindervorsorgen und dem ersten Erwachsenen Check-Up. Hierzu bitte auch den Impfausweis mitbringen! Die „J1“ bietet auch die Gelegenheit einen ersten Arztbesuch ohne Eltern zu üben.
Natürlich werden diese vorher befragt und abschließend informiert, aber die Kids sollten meines Erachtens auch die Möglichkeit haben, Themen anzusprechen, die mit den Eltern eher „peinlich“ sind.


Impfempfehlungen


Die STIKO empfiehlt jetzt auch die Impfung gegen Meningokokken B bei Säuglingen und Kleinkindern bis 5 Jahren. Es handelt sich um Bakterien, die Hirnhautinfektionen verursachen können und in Europa ist der häufigste Bakterienstamm die Gruppe B.
Vorgesehen sind drei Impfungen im Alter von zwei, vier und zwölf Monaten. Sie kann mit den anderen Standardimpfungen am selben Tag geimpft werden. Die Verabreichung von Paracetamol in Form von Zäpfchen oder als Saft, soll bei der ersten Gabe zeitgleich, bei der zweiten und dritten Gabe acht bis zwölf Stunden nach der Impfung erfolgen, um mögliche Schmerzen an der Einstichstelle oder Fieberreaktionen abzumildern.


Wussten Sie, dass schon am Mittelmeer die Infektionsgefahr für eine Hepatitis A besteht?
Sie wird durch den Genuss von kontaminierten, ungewaschenen und ungekochten Lebensmitteln, wie Obst oder Salat oder infiziertes Leitungswasser übertragen. Zwei Impfungen im Abstand von sechs Monaten schützen Sie für ca 15 Jahre.


Frühsommermeningoenzephalitis (FSME) ist eine virusbedingte Gehirnhautentzündung, für die es kein spezifisches Medikament gibt. Zwar endet nur ein geringer Prozentsatz tödlich, die Folgen einer Erkrankung können jedoch weitreichend sein. Bedingt durch den Klimawandel wird es bald nahezu ganzjährig Zecken geben, die sowohl FSME (Viren) als auch Borrelien (Bakterien) übertragen können. Schaut man sich die FSME-Fallkarte Europas an, gibt es ein besonders hohes
Aufkommen an FSME Erkrankungen im Südwesten Deutschlands, den Anrainerstaaten Österreich, Tschechien, Polen, aber auch an den Küsten Südschwedens. Drei Impfungen innerhalb eines Jahres bilden die Grundimmunisierung, aufgefrischt wird nach drei Jahren, dann alle fünf (für > 60 jährige weiterhin alle drei) Jahre. Kinder können ab dem 12. Lebensmonat
geimpft werden.


Neues aus der Praxis


Entgegen der vielen negativen Nachrichten in den Medien kann ich nur sagen: Das e-Rezept und die eAU laufen bei uns (Dank rechtzeitiger EDV Vorbereitung in unserer Praxis) sehr gut und ohne Probleme. Wir bemerken eine deutliche Arbeitsentlastung und die PatientInnen sind ebenfalls zufrieden.

 

  • Unser starkes Frauen-Power-Team besteht derzeit aus: VIER Ärztinnen. Meine Kolleginnen sind Frau Dr. med. M. Peyre (Allgemeinmedizin), Frau Dr. med. M. Schickart (Weiterbildungsassistentin Allgemeinmedizin) und Frau Dr. med. A. Werner (Internistin) sowie FÜNF Medizinischen Fachangestellten (MFA): Frau S. Meißner, Frau B. Hörmann, Frau J. Krasniqi, Frau L. Neubauer und (neu ab 1.4.24) auch Frau K. Ostermayr.

  • Geschlossen ist die Praxis an den folgenden Brückentagen: Freitag, 10. Mai und 31. Mai.

  • Am Mittwoch, den 15. Mai haben wir wegen unseres Betriebsausflugs geschlossen.

  • Bitte beachten Sie auch immer die Anzeigen auf unserer homepage: www.praxis-boehlen.de


Notfall oder Akutfall?


Sie wissen es schon: Längst ist der Personalmangel auch in unserer Branche angekommen. Besonders hart trifft es die Notaufnahmen der Krankenhäuser, die leider immer noch durch Akutfälle unnötig überlastet werden und somit für den wirklichen Not- und Rettungsdienst in der Folge abgemeldet werden müssen. Wir haben in Deutschland eine unglaublich gut funktionierende Patientenversorgung, auch wenn viele z.B. über mangelnde Termine bei Fachärzten oder den
Pflegenotstand in manchen Kliniken klagen. An allen Tagen des Jahres stehen entweder / oder vertragsärztliche Praxen, Ärztlicher Bereitschaftsdienst mit Praxen und Hausbesuchsdiensten, sowie Rettungsdienst und Krankenhäuser 24 Stunden lang für uns bereit.
Für alle nicht lebensbedrohlichen Symptome, mit denen Sie auch zu uns in die Praxis kommen würden (z.B. Halsschmerzen, Fieber, kleine Wunden, Bauch- oder Rückenschmerzen) sollte außerhalb unserer Öffnungszeiten Ihre erste Anlaufstelle eine der Bereitschaftspraxen sein. Diese sind räumlich an die Kliniken Indersdorf, Dachau, Pfaffenhofen oder Freising angebunden, so dass ggf. eine stationäre Aufnahme von dort immer noch veranlasst werden kann.
Öffnungszeiten und Infos: bereitschaftspraxen.116117.de Es ist KEINE telefonische Voranmeldung nötig!


Ein Pilotprojekt an der Uniklinik Mainz hat gezeigt: Vier von fünf Fällen müssen nicht in eine Notaufnahme! Helfen Sie mit! Retten Sie Leben, indem sie den Zugang für Schwerkranke zu den Notaufnahmen nicht blockieren.


Mithilfe erwünscht 


Auch wir haben es leider schwer, MFA Nachwuchs zu finden. Schwangerschaftsbedingt gab und gibt es einige Wechsel wegen Elternzeiten. Sollten Sie also eine nette Medizinische Fachangestellte (m/w/d) kennen, leiten Sie gerne unsere Kontaktdaten (Telefon oder Email) weiter. Wir freuen uns!


Genießen Sie die schöne Jahreszeit, die hellen, langen Tage und sorgen Sie gut für sich


Ihre Marion Böhlen

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